Lauter süße Sachen

Dieses Wochendende sind wir bei Schneeregen einfach mal nicht vor die Tür gegangen, sondern haben stattdessen mit unserem Thermomix viel zu viele süße Sachen gezaubert: Germknödel mit Vanillesoße, Apfel-Grieß-Quark-Auflauf und Haselnusskuchen. Lecker! (Morgen müssen wir dann aber mal wieder vor die Tür gehen.)

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Eiscreme: „Fruit only“

So, trotz später Stunde gab es für den Nachwuchs noch ein schnell gezaubertes Eis, und zwar NUR aus Mango und Banane (etwa zu gleichen Teilen), beides gestern in Stücken eingefroren und heute einfach kurz auf Stufe 10 zerkleinert, dann noch auf Stufe 5 kurz cremig gerührt. Ggf. bis zum Verzehr im Servierschälchen noch kurz ins Gefrierfach stellen. Unglaublich lecker, absolut gesund und sogar diät-tauglich. Und wirklich cremig, den Zucker vermisst man gar nicht. Im Prinzip wie ein fester Smoothie.

Als Deko natürlich schön: etwas Zitronenmelisse. Und in diesem Fall gab’s noch eine späte Borretschblüte aus der Kräuterspirale (wurde vom Nachwuchs allerdings nicht gegessen, die Zitronenmelisse schon).
Mango-Bananen-Eis

Viele neue Rezepte

Das war eine wirklich intensive (Thermomix-)Woche und ein noch intensiveres Wochenende. Zunächst Kindergeburtstag u.a. mit folgendem Koch- und Backprogramm für Klein und Groß:

  • Brownies (das Foto zeigt einen kläglichen Rest – wir servieren sie jetzt immer wie im Café im Cookie-Glas. So halten sie sich THEORETISCH länger und bleiben schön saftig.)
    Schokoladen Brownies
  • Blaubeer Muffins (neues Rezept, abgewandelt von Elise Bauer, simplyreceipes.com – kommt asap!)
  • Ährenbaguettes (6 Stück nach 30min ratzeputz weggegessen!) mit gleizeitigem Test der Maxixmalkapazität – ein Kilo geht leider wirklich nicht. Wir haben die doppelte Menge trocken angerührt und dann geteilt und separat geknetet. So muss man nicht alles zweimal abwiegen.
  • Kräuterbutter – einziger Nachteil: man isst zuviel Brot!
  • Aioli – immer wieder eine tragende Rolle beim Grillen.
  • Zum Grillgut: selbstgemachtes Ketchup aus gelben Tomaten (neues Rezept nach Jamie Oliver), Rezept kommt asap.
  •  …

Am Wochenende ging es weiter mit einem neuen Test des Ährenbaguettes : diesmal rein aus Weizenvollkornmehl (nicht selbstgemahlen, sehr fein). Sehr gut gelungen, einige Tester mögen es sogar lieber als das normale.
Vollkorn-Ährenbaguette

Zum Sonntagsfrühstück ein Versuch mit Laugengebäck  (Brezeln, Brötchen, Seelen mit Kümmel)- unglaublich gut gelungen (teilweise mit Vollkorn) und wir haben fast alles aufgegessen… Wir haben das Rezept wieder mit Weizensauer und Weizenkleber aufgewertet und haben den Eindruck, dass sich das wirklich lohnt.
Laugengebäck

  • Zum Abschluss dann noch der zweite, wie wir fanden erfolgreiche Versuch eines Soufflés oder auch „Pudding“ nach Donna Hay im Varoma gegart. Diesmal in der Variante Vanille-Pflaume. Hier ist das Rezept.

Pflaumenpudding im Varoma

Wochenend-Aktivitäten

Das war wirklich ein intensives TM-Wochenende. Es fing am Freitag abend mit Brot, Dipps, Suppe, Zabaglione und Frozen Strawberry Margarita gut an.

Am Samsta ging es munter weiter. Das Sauerteig-Sprossenbrot-Rezept ist jetzt erneut getestet und für gut befunden.

Sauerteig-Sprossenbrot

Dann gab es einen Praxistest zweier Gastgebergeschenke, die man für das Ausrichten einer Thermomix-Vorführung. Die Nudelmaschine, die unsere Nachbarin jetzt hat: ist wirklich gut und robust. Hier wurde nochmal das Raviolirezept ausprobiert.

Thermomix Nudelmaschine

Das zweite Gastgebergeschenk, das wir getestet haben, sind die Soufflé-Förmchen. In den Boden vom Varoma gehen sieben Stück (soviele Soufflés haben wir gemacht), und ganz knapp oben rein die restlichen. Wir haben ein Rezept von Donna Hay ausprobiert: Zitronen-Kokos Soufflés mit Kardamom-Sirup. Sehr lecker. Und ungleich weniger Energieaufwand, als wenn man den ganzen Backofen erhitzt. Das werden wir jetzt öfter machen (vielleicht mit gemeinen Schokotörtchen?).

Zitronen-Kokos-Soufflé

Zum Abschluss dann noch ein Experiment: Crema di Balsamico in weiss mit Vanille und roten Johannisbeeren. Macht auch einen sehr guten Eindruck.

So, dann mal noch einen schönen Sonntag – die Rezepte kommen so schnell wie möglich.

Erdbeer-Scones: jetzt mit Bildern

Wir haben die Erdbeer-Scones nochmal gebacken und ein paar Bilder dazugemacht – jetzt kann man sich besser vorstellen, wie es geht.

Erdbeer-Scones

Und zum Nachtisch? Erdbeerpizza!

Weil noch Teig übrig war, dachten wir an die gewievten Elsässer, die ja gern mal nach ein paar herzhaften Flammkuchen noch einen mit z.B. Zucker und Zimt, Apfel und Calvados, Himbeeren und Vanillesauce etc. servieren. Und da noch eine Menge Erdbeeren auf die Weiterverarbeitung warteten, ruck-zuck ein paar in Scheiben geschnitten und mit Rohrzucker und etwas Zitronensaft plus Zitronenschale gemischt. Pizzateig dünn ausrollen, Saure Sahne dünn drauf verstreichen, Erdbeeren drauf verteilen (am besten noch etwas länger stehen lassen und Saft ziehen/abtropfen lassen, unsere war wie man sieht recht feucht – aber lecker) und ggf. noch etwas Rohrzucker drüberstreuen. Braucht auch etwa 10 min und kam sehr gut an!
Bestimmt auch lecker mit leicht vorgekochtem und etwas stärker gesüßtem Rhabarber. Statt saurer Sahne geht auch cremig gerührter Frischkäse.
Erbeerkuchen / Erdbeerpizza

Alternativer Erdbeerkuchen oder ehrlich gesagt Erdbeerpizza

Wochenendpizza

Wie gestern abend schon getwittert, die heutige Version unserees Rezepts für „Steinofen“-Pizza, auf der Granitfliese gebacken, hatte für die Kids wieder Möhren und Kirschtomaten in gelb und rot, für die Großen noch rote Zwiebeln und Kapern als Auflage. Zwiebeln und Möhren (mit dem Sparschäler in dünne Streifen geschnitten) haben wir vorher kurz in der Pfanne mit etwas Olivenöl angedünstet. Ansonsten wie immer frischen Oregano in die Sauce (die diesmal noch mit einer roten Paprika verfeinert wurde) und noch oben drauf. Käse war diesmal klassisch Mozzarella, ansonsten geht ja auch nur Parmesan gut.
Steinofenpizza mit Gemüse

Steinofenpizza mit Gemüse

 Und wir haben den ultimativen Tipp bekommen (danke Frau Keller!) wie man auch größere Pizza vom Schieber gleiten lässt: eine dünne Schicht Griess wirkt Wunder und die rohe Pizza rutscht ganz einfach wie von selber ab. Jetzt sollte man wirklich eine Pizzeria aufmachen !