St. Martin kommt bestimmt – Weckmänner reloaded

Beim Raussuchen unseres Weckmann-Rezeptes vom letzten Jahr fiel uns auf, wieviel Butter das Rezept enthält. Irgendwie sind wir da etwas strenger geworden…

Wir haben das Rezept also etwas entschärft:
100g Zucker (reicht auch) statt 120g,
100g Butter + 100g Quark + 50g Rapsöl ersetzen die 250g Butter.
Das Ergebnis war absolut gut, kein Genussverlust.

Rote-Beete „Hirsotto“ mit Walnüssen und Rosinen

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Kein dolles Foto aber ein leckeres Alltagsgericht: Grundsätzlich nach dem Risotto-Grundrezept zubereitet, aber folgendermaßen abgewandelt: Statt Zwiebe hatten wir nur ein Stück Porree, statt Reis hier 250g Hirse, kein Wein, 780g Brühe, Rote Beete separat in der Grillpfanne anbraten, am Schluss zur Hirse eine gute Handvoll Walnüsse und eine knappe Handvoll Rosinen zugeben. Gewürzt haben wir noch zusätzlich mit Herbaria “Waldeslust”, gut passt auch Muskatnuss, Zimt, etc. Eigentlich könnte man noch etwas Ziegenkäse drauftun, aber der war grade aus… Hat allen trotzdem geschmeckt.

Quitten aus der Gemüsekiste

Viel haben wir bisher mit den Quitten, die wir hatten, noch nicht gemacht. Jetzt schon zum wiederholten Mal sehr erfolgreich: Quitten-Crumble.
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Diesmal abgewandelt nach einem Rezept von Jamie. Hier ist es.

Halloween Fingerfood: Mini-Kürbisquiche

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Damit es nicht nur Süßes gibt, haben wir diverse Rezepte gekreuzt und haben diese leckeren kleinen Quiches in Muffinformen gebacken: Quarkblätterteig aus einem alten Finessen-Heft, der Guss ist relativ dicht dran an einem Rezept für Kürbisquiche, und weil wir ja nicht umsonst die Schlaukocher sind, haben wir noch Pekannüsse und Cranberries hinzugefügt. Sehr lecker.

Hier ist das Rezept.

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So sehen sie also aus…

Auf unserem Kurztrip nach Brüssel haben wir uns eine Vorlage für das nächste Patisserie-Projekt besorgt: Macarons von Paul.

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Wir werden uns bald dranwagen (die ersten Versuche waren nicht wirklich berichtenswert…) und uns wieder melden.

Nachgekocht und für gut befunden: Steinpilzrisotto à la Sansibar

Interessant: das Risotto von der Sansibar aus dem neuen Kochbuch ist nicht sehr außergewöhnlihc von den Zutaten her (bis auf den Champagner statt Wein), wird aber nach Zugabe von der Brühe nur bei 90° statt bei 100° C gegart, ähnlich wie Milchreis. Das Ergebnis war super, wir haben die Kochzeit etwas verlängert, weil wir ca. 400g Reis genommen haben, geschmacklich (ggf. auch aufgrund der getrockneten Steinpilze, die wir in der Brühe hatten) wirklich sehr gut.

Das Marmeladenfieber geht weiter

So, nachdem wir eigentlich schon den halben Keller mit Nektarinen- und Pfirsichmarmelade aller Art gefüllt haben, kommt langsam die Pflaumensaison in Schwung… Gestern Abend die erste große Aktion, diesmal noch relativ old school – Pflaumenmus mit relativ wenig Zucker (knappe 2kg Pflaumen und ca. 300g Rohrzucker). Nach dem Aufkochen haben wir es ganze 90min auf 90° geköchelt, damit es schön dick und aromatisch wird. Zugaben: ordentlich Zimt, etwas Orangenschale und, als Versuch, in zwei Gläser etwas Chili aus der Mühle. Gelierfix 1:3, eine Packung auf die Menge, damit es nicht zu flüssig bleibt (und ein Test ohne, mal sehen). Schmeckt sehr gut.