Halloween Fingerfood: Mini-Kürbisquiche

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Damit es nicht nur Süßes gibt, haben wir diverse Rezepte gekreuzt und haben diese leckeren kleinen Quiches in Muffinformen gebacken: Quarkblätterteig aus einem alten Finessen-Heft, der Guss ist relativ dicht dran an einem Rezept für Kürbisquiche, und weil wir ja nicht umsonst die Schlaukocher sind, haben wir noch Pekannüsse und Cranberries hinzugefügt. Sehr lecker.

Hier ist das Rezept.

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So sehen sie also aus…

Auf unserem Kurztrip nach Brüssel haben wir uns eine Vorlage für das nächste Patisserie-Projekt besorgt: Macarons von Paul.

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Wir werden uns bald dranwagen (die ersten Versuche waren nicht wirklich berichtenswert…) und uns wieder melden.

Nachgekocht und für gut befunden: Steinpilzrisotto à la Sansibar

Interessant: das Risotto von der Sansibar aus dem neuen Kochbuch ist nicht sehr außergewöhnlihc von den Zutaten her (bis auf den Champagner statt Wein), wird aber nach Zugabe von der Brühe nur bei 90° statt bei 100° C gegart, ähnlich wie Milchreis. Das Ergebnis war super, wir haben die Kochzeit etwas verlängert, weil wir ca. 400g Reis genommen haben, geschmacklich (ggf. auch aufgrund der getrockneten Steinpilze, die wir in der Brühe hatten) wirklich sehr gut.

Das Marmeladenfieber geht weiter

So, nachdem wir eigentlich schon den halben Keller mit Nektarinen- und Pfirsichmarmelade aller Art gefüllt haben, kommt langsam die Pflaumensaison in Schwung… Gestern Abend die erste große Aktion, diesmal noch relativ old school – Pflaumenmus mit relativ wenig Zucker (knappe 2kg Pflaumen und ca. 300g Rohrzucker). Nach dem Aufkochen haben wir es ganze 90min auf 90° geköchelt, damit es schön dick und aromatisch wird. Zugaben: ordentlich Zimt, etwas Orangenschale und, als Versuch, in zwei Gläser etwas Chili aus der Mühle. Gelierfix 1:3, eine Packung auf die Menge, damit es nicht zu flüssig bleibt (und ein Test ohne, mal sehen). Schmeckt sehr gut.

Test mit Windows Live Writer Beta

So, das ist jetzt mal was Neues – ich habe den Writer von Windows Live entdeckt. Greift direkt auf WordPress zu, Artikel/Seiten anlegen geht superschnell und wysiwyg, vor allem das Hochladen und Bearbeiten von Fotos ist viel schneller. Wäre ja super, wenn man NOCH einfacher bloggen könnte. Auch offline vorbereiten zu können ist ja definitiv ein Vorteil.

Die Frage ist nur, ob man auch Seiten anlegen kann oder nur Artikel.

Mal schauen.

- So sieht das Ding aus.

Und hier nochmal ein Bild der letzten Woche:

Herzhafte Mini-Muffins aus dem Thermomix

Und man könnte zum Beispiel die Adresse vom Kundenkochen gestern in einer Karte einbauen:

Kartenbild

Nicht schlecht, auch wenn yards nicht so viel bringen…

Und jetzt habe ich auch noch gefunden, wie man Seiten anlegt… Neuer Beitrat/Neue Seite.

Ich glaube das ist der Beginn einer intensiven Freundschaft…

Hier habe ich das Paket übrigens her:
http://www.windowslive.de/Download/essentials-und-messenger-beta-2010.aspx
In den Windows Live Essentials sind noch einige gute Elemente drin, u.a. ein Programm zur Sicherheit beim Surfen, Freigeben von Seiten etc. für Kinder (Family Safety).

Gute Nacht.

Piratenküche à la Sansibar/Sylt

Es gibt ein neues Thermomixkochbuch: „Pirates Cooking“ mit Rezepten aus der Sansibar auf Sylt. Wir haben bisher nur die Rezeptübersicht, die wirklich gut aussieht. Das Buch gibt es im Moment beim Kauf eines Thermomix zusätzlich zum Grundkochbuch noch gratis dazu. Alternativ kann man es, bevor es ganz normal zu kaufen ist, als Gastgebergeschenk für eine Thermomix-Vorführung (die jetzt „Érlebniskochen“ heißt) bekommen.

Auf der Thermomix-Website  gibt es ein paar Rezepte vorab.

Einkochsaison – und wir bloggen wieder


Irgendwie ist Bloggen vergleichbar mit Sport – wenn man einmal eine länger Pause macht, ist es schwierig, wieder anzufangen…

Wir haben viel gemacht in der Zwischenzeit, aber irgendwie fehlte immer die Zeit, den Schlaukocher zu aktualisieren… Ein paar Bilder und Rezepte werden wir wenigstens noch nachträglich reinstellen.

Also, unser derzeitiges Hobby: Marmelade einkochen und schon einen schönen Vorrat an Weihnachtsgeschenken anhäufen (insbes. gut für diejenigen, bei denen man immer gar nicht weiss, was man ihnen schenken soll). Derzeit konzentrieren wir uns fast ausschließlich auf Pfirsiche und Nektarinen, weil die Hauptsaison haben und im Moment superlecker sind. Irgendwie haben wir immer noch keine richtig leckeren Pflaumen gehabt, die meisten waren bisher noch etwas unreif und wenig aromatisch. Ein Riesenvorteil ist natürlich auch, dass das Entsteinen auch von Riesenmengen superschnell geht.

Bei der Zubereitung halten wir es relativ konventionell – bei reifen und süßen Früchten (am besten ein bis mehrere Tage nachreifen lassen, wenn sie zu fest sind) nehmen wir 3:1 Gelierhilfe bzw. Gelfix und Rohrzucker. Die bei uns gut funktionierende Maximalmenge ist 1.5 kg Obst und 500g Zucker (bei 2:1 geht auch 750g grade noch so von der Menge her). Vorgehensweise ansonsten wie bei der Erdbeermarmelade – man sollte die Marmelade immer zum Schluss mindestens drei Minuten kochen lassen.

Von den Sorten her experimentieren wir mit verschiedenen Kräutern und aromatischen Zutaten, z.B. Vanille, allein oder kombiniert mit Rosmarin, Salbei, Basilikum, Minze oder Zitronenmelisse, Ingwer, Zimt…

Kräuter lassen wir immer ca. 1 min am Schluss mitkochen (beim Abfüllen rausfischen), Vanilleschoten werden ausgekratzt und von Anfang an mitgekocht (beim Abfüllen rausfischen und ggf. nochmal das Mark auskratzen und in der Marmelade gut verteilen).

Rhabarberkuchen light – Variation

Rhabarberkuchen light aus dem Thermomix
Weil der leichte Rhabarberkuchen letzte Woche so gut ankam, haben wir nach Sichtung einiger Rezepte mit nicht unter 400g Butter beschlossen, ihn nochmal zu machen. Diesmal nicht gestürzt, sondern mit „versunkenem“ Rhabarber. Ebenso lecker, eventuell noch etwas lockerer und dekorativer.
Rhabarberkuchen Light aus dem Thermomix
Das Rezept ist unverändert, es wird nur erst der Teig in die Form gegeben und dann der Rhabarber draufgegeben und hineingedrückt. Mit etwas Rohrzucker-Orangenschalengemisch bestreuen und backen.

Endlich KRÄUTER!!! Und grüne Sauce.

Wir haben grade unsere nächste Kräuterwanderung gebucht – mal sehen, was es da Neues gibt. Inzwischen ist allerdings die Kräuterausbeute im Garten auch schon ganz gut:
Kräuter
Aus den vorhandenen Kräutern, Naturjoghurt, Pfeffer, Salz, Zitronensaft, Senf, ein paar Gewürzgürkchen und etwas Rapsöl haben wir direkt eine leckere Sauce zum Spargel gemacht. Sehr frühlingsmäßig.
Die Kräuter gestern:
Petersilie, Schnittlauch, Schnittknoblauch, Estragon, Thymian, Majoran, Oregano, Pimpinelle, Zitronenmelisse, Apfelminze, Tripmadam (nur die hellgrünen Spitzen), Sauerampfer, Salbei.
Kräutersauce aus dem Thermomix

Sauerteigbrot aus dem Bräter

„Kaltstartbacken“ – Zeit-und energiesparend
Thermomix-Sauerteigbrot im Bräter gebacken
Im Blog von Flo Makanai und anderen waren wir schon mehrfach über das Backen im Bräter, d.h. mit Deckel gestolpert. Die Idee, keine Steinplatte zu brauchen, keinen Dampf erzeugen zu müssen und ggf. noch nicht mal vorheizen zu müssen, machte uns neugierig.

Das Ergebnis: wir backen jetzt eigentlich alle Brote außer Baguette und Brötchen im Bräter, weil es insbesondere morgens auch viel schneller geht, als das lange Vorheizen. Das Ergebnis ist auch viel besser, weil das Brot saftiger wird und die Kruste angenehm und nicht hart.
Wir stellen demnächst nochmal detailliertere Rezepte rein, grob ist es aber folgendes:

600g frischgemahlenes Getreide (2 x 300g, jeweils 1min. auf Stufe 10), wir nehmen z.B. Weizen/Roggen 1:1 oder auch mal Hafer dazu, 100% Roggen geht auch,
200g flüssiger, aktiver Sauerteig, s. Baguette– und Sauerteigbrotrezepte
400-430g Wasser
ca. 3 geh. Teel. Meersalz
Ggf. Brotgewürz nach Geschmack

Alle Zutaten kurz bei Stufe 8 vermischen, ggf. mit dem Spatel nachhelfen (die Wassermenge variiert je nach Mahlgrad ziemlich. Wer relativ feines gekauftes Vollkornmehl nimmt, braucht ggf. etwas mehr, damit der Teig sich kneten lässt). Ca. 15 min. Im Mixtopf ruhen lassen. Dann ca. 5 min auf Teigstufe kneten lassen, je nach Teigbeschaffenheit ggf. etwas Mehl oder Wasser zugeben. Wenn der Teig sehr fest ist und klebt, ggf. mit dem Spatel anlösen und in zwei Teilen kneten. Das Endergebnis sollte nicht zu weich und klebrig sein, sonst wird das Brot ggf. zu flach und nimmt die Form des Bräterbodens an. Geschmacklich allerdings kein Problem. Insofern beherzt bemehlen!
Teig aus dem Mixtopf nehmen (ggf. Teigreste nochmal bei Stufe 8 an den Mixtopfrand schleudern lassen), in einer Schüssel oder einem Gärkorb über Nacht abgedeckt ruhen lassen (wir nehmen jetzt immer einen bemehlten Gärkorb, decken in mit einem Handtuch ab und lassen ihn schon im geschlossenen Bräter ruhen. Auf den Herd gestellt, denkt man so am nächsten Morgen direkt ans Backen…).
Am nächsten Morgen/Tag aus dem Korb oder der Schüssel auf ein Backpapier stürzen, oben einritzen, ggf. noch mit Mehl bestäuben und samt Backpapier im geschlossenen Bräter in den kalten Ofen tun. Bei unserem Ofen braucht es ungefähr 1 Stunde bei 240°C Umluft.

Wirklich das beste Vollkornbrot, das wir bisher gemacht haben.