Cantuccini – schlicht und Variation

P1040784

Immer wieder erstaunlich, wie schnell es geht (trotz doppeltem Backvorgang) und wie lecker sie sind. Hier ist der Link zum Originalrezept sowie ein wichtiger Kommentar zum Thema Teigkonsistenz.

Wir haben auch noch eine tolle Variante gefunden: Einen Teil der Mandeln durch Pistazien ersetzen. Zusätzlich gehackte Datteln (50g), sowie jeweils eine Prise Sternanis, Kardamom und Zimtblüte hinzufügen.

Advertisements

Panettone mit Cranberries

Super Geschmack – verbesserungswürdig in der B-Note.

P1040744

Das war jetzt der erste Versuch, nach einem Rezept aus einem alten Finessen-Heft, etwas abgewandelt. Irgendwie hätte es wohl etwas mehr aufgehen sollen. Es gibt zahlreiche, tw. recht komplizierte und langwierige Rezepte (u.a auch mit Sauerteig). Da der Geschmack super war, werden wir das sicher nochmal versuchen.
Hier ist das Rezept.

Kürbismuffins

P1040738

Heute haben wir mal Jamie’s Butternut Squash Muffins ausprobiert, allerdings Hokaido-Kürbis genommen. Bei der “jungen Generation” kamen sie super an – ein Zeichen für Übersüßung?!?! Wir haben  das etwas säuerliche, sehr leckere Topping diesmal weggelassen, ebenso wie einen Teil  der Gesamtmenge Olivenöl (war grad aus) – daher wollten sie nicht ganz so leicht aus den Formen wie sonst. Alles in allem aber sehr lecker.

Hier ist das Rezept.

Experiment: Sauerteig “Toastbrot”

P1040735

Hier wollte ich mal ausprobieren, wie die Methode

“1-2-3” von Flo,s. ihr Blog “Makanai” (1 Teil Sauerteig, 2 Teile Wasser, 3 Teile Mehl) als Toastbrot wird, wenn man eine Kastenform benutzt.

Ich habe 250g Sauerteig, 500g Wasser, 750g Dinkelmehl Typ 650, ein Teel. Trockenhefe und drei Teel. Salz genommen und über Nacht im Kühlschrank fermentieren lassen. Ca. 30min zur Zimmertemperatur erwärmen lassen.
In die Kastenform habe ich zugunsten drei der “wahrscheinlich dünnsten Baguettes der Welt” nur ca. 2/3 des Teigs getan, was rückblickend dazu führte, dass das Brot etwas flach wurde.
Gegen Ende der ca. 25 min Backzeit bei Umluft und ordentlich Beschwadung ging das Brot dann noch gut auf.

Das Ergebnis: nicht schlecht, aber nicht überragend. Im Bräter wäre die Kruste wahrscheinlich weniger hart und das Gesamtergebnis harmonischer. Dafür dann eben nicht rechteckig (oder passt die Silikonkastenform eventuell in den großen Bräter? Mal ausprobieren).

P1040737

Die Krume ist ganz ok, halbwegs luftig und mittelgroße Löcher.

Im Hintergrund übrigens das “Tutti-Frutti”-Sauerteigbrot aus dem Bräter vor ein paar Tagen, immer noch lecker und saftig, selbst ungetoastet.

Sauerteigbrot aus dem neuen (alten), kleinen Bräter

P1040724_thumb_thumb

Bei einem Besuch in Brüssel konnten wir einen schönen, alten emaillierten “Dou Feu” Bräter abstauben. Er ist etwas kleiner als unser normaler und innen ist die Emallieschicht etwas kaputt, daher ist er eigentlich nur noch begrenzt zum Kochen/Backen nutzbar.  Da wir aber zum Backen von Sauerteig im Bräter immer eine Schicht Backpapier reinlegen, kam uns das kleine Format (22cm) ganz gut vor (im großen Bräter läuft das Brot manchmal etwas auseinander). Ggf. geht das auch mit einer Glasform mit Deckel.
Und hier ist das Rezept – der Teig war recht weich, daher ist das Brot etwas unregelmäßig geformt, schmeckt aber sehr gut und ist supersaftig.

St. Martin kommt bestimmt – Weckmänner reloaded

Beim Raussuchen unseres Weckmann-Rezeptes vom letzten Jahr fiel uns auf, wieviel Butter das Rezept enthält. Irgendwie sind wir da etwas strenger geworden…

Wir haben das Rezept also etwas entschärft:
100g Zucker (reicht auch) statt 120g,
100g Butter + 100g Quark + 50g Rapsöl ersetzen die 250g Butter.
Das Ergebnis war absolut gut, kein Genussverlust.

Rote-Beete „Hirsotto“ mit Walnüssen und Rosinen

P1040730

Kein dolles Foto aber ein leckeres Alltagsgericht: Grundsätzlich nach dem Risotto-Grundrezept zubereitet, aber folgendermaßen abgewandelt: Statt Zwiebe hatten wir nur ein Stück Porree, statt Reis hier 250g Hirse, kein Wein, 780g Brühe, Rote Beete separat in der Grillpfanne anbraten, am Schluss zur Hirse eine gute Handvoll Walnüsse und eine knappe Handvoll Rosinen zugeben. Gewürzt haben wir noch zusätzlich mit Herbaria “Waldeslust”, gut passt auch Muskatnuss, Zimt, etc. Eigentlich könnte man noch etwas Ziegenkäse drauftun, aber der war grade aus… Hat allen trotzdem geschmeckt.