Die Baguette-Challenge geht weiter…

So, heute haben wir es mal wieder versucht. Es kann ja nicht nur mit Genen zusammenhängen… Nach ein paar nicht so ganz tollen Ergebnissen zum Thema Baguette mit selbstgemachtem Sauerteig und der etwas aufwändigeren Herstellung, die sich über mehrere Tage hinzieht, wollten wir es jetzt nochmal wissen (nicht nur wegen vermehrter Nachfrage nach probierbarem Beweismaterial von Julien B. und Carole P.). Das Ergebnis ist viel besser als die letzten Versuche:

Baguette mit Sauerteig aus dem Thermomix

Wir haben diesmal gleich mehrere Experimente gemacht. Neben dem Rezept, auf das ich später ausführlich eingehe, haben wir die Hälfte des Teigs für die Pizza heute abend vorgesehen. Mal sehen. Des weiteren wurde ein Baguette auf der bewährten Steinplatte gebacken, das andere in der Thermomix-Baguetteform, die es auch als Gastgebergeschenk für Thermomix-Vorführungen gibt. Das untere ist das Modell „Stein“, das obere Modell „beschichtete Form“. 
Hier sieht man die beiden von unten, das eine mit Lochmuster, das andere mit Griess und Mehlboden:
Baguette mit Sauerteig aus dem Thermomix

Eigentlich beide gut, das in der Form ist nicht ganz so breit und auch nicht so hoch geworden, allerdings wurde es auch anders eingeritzt (mehrere diagonale Schnitte, das andere war ein langer einmal durch). Die Vorwerk-Form ist definitiv im Vorteil wenn es ums Handling geht. Die Baguettes per Pappe oder Holzschieber auf den heißen Stein zu kriegen, ist auch mit Übung immer noch so eine Sache, insb. wenn man etwas in Ährenform oder Ähnliches versucht.

Und nun das (fast) Wichtigste: das Innenleben. Dien bangen Fragen kommen zurück: sind es genug Löcher, sind sie groß genug, stimmt die Struktur? Ohne französische Wurzeln kann man da eigentlich nicht wirklich mitreden, also hier der optische Befund:
Baguette mit Sauerteig aus dem Thermomix

Zum Vergleich z.B. Au Levain, s. Abbildung ganz unten auf der Seite – ich gebe zu, da geht noch was…

So, jetzt ändere ich den Namen vom bisherigen Rezept auf  „unglaublich lecker“ und stelle dann dieses hier rein unter „fast schon authentisch“ – man muss ja realistisch bleiben. Ich denke hiermit ist auf jeden Fall schon eine gute Balance zwischen Aufwand und Ergebnis gegeben, sicher noch auszubauen…
Und HIER ist das neue Rezept.

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