Experiment Teil 2: Pizza aus Baguette-Teig

Pizza mit Sauerteig aus dem ThermomixWie angekündigt – heute Morgen haben wir nur die Hälfte des Teigs verbraucht und dann abends den Rest zu Pizza verarbeitet.
Ganz ehrlich – wir hatten schon bessere “Steinofenpizza”, aber wir sind auch von unseren eigenen Ergebnissen verwöhnt. Sie war o.k., aber sonst ist sie noch knuspriger. Die Teigkonsistenz war aber auch nicht optimal, vielleicht habe ich ihn zu früh aus dem Kühlschrank genommen. Aber trotzdem, für relativ kleine Mengen von beidem nicht schlecht, wenn man mehr braucht, lieber zwei verschiedene Teige machen.

Rezept ansonsten wie das normale Pizzarezept, diesmal mit Kapern, Möhren, Kirschtomaten, Pilzen, Mozzarella.

Die Baguette-Challenge geht weiter…

So, heute haben wir es mal wieder versucht. Es kann ja nicht nur mit Genen zusammenhängen… Nach ein paar nicht so ganz tollen Ergebnissen zum Thema Baguette mit selbstgemachtem Sauerteig und der etwas aufwändigeren Herstellung, die sich über mehrere Tage hinzieht, wollten wir es jetzt nochmal wissen (nicht nur wegen vermehrter Nachfrage nach probierbarem Beweismaterial von Julien B. und Carole P.). Das Ergebnis ist viel besser als die letzten Versuche:

Baguette mit Sauerteig aus dem Thermomix

Wir haben diesmal gleich mehrere Experimente gemacht. Neben dem Rezept, auf das ich später ausführlich eingehe, haben wir die Hälfte des Teigs für die Pizza heute abend vorgesehen. Mal sehen. Des weiteren wurde ein Baguette auf der bewährten Steinplatte gebacken, das andere in der Thermomix-Baguetteform, die es auch als Gastgebergeschenk für Thermomix-Vorführungen gibt. Das untere ist das Modell “Stein”, das obere Modell “beschichtete Form”. 
Hier sieht man die beiden von unten, das eine mit Lochmuster, das andere mit Griess und Mehlboden:
Baguette mit Sauerteig aus dem Thermomix

Eigentlich beide gut, das in der Form ist nicht ganz so breit und auch nicht so hoch geworden, allerdings wurde es auch anders eingeritzt (mehrere diagonale Schnitte, das andere war ein langer einmal durch). Die Vorwerk-Form ist definitiv im Vorteil wenn es ums Handling geht. Die Baguettes per Pappe oder Holzschieber auf den heißen Stein zu kriegen, ist auch mit Übung immer noch so eine Sache, insb. wenn man etwas in Ährenform oder Ähnliches versucht.

Und nun das (fast) Wichtigste: das Innenleben. Dien bangen Fragen kommen zurück: sind es genug Löcher, sind sie groß genug, stimmt die Struktur? Ohne französische Wurzeln kann man da eigentlich nicht wirklich mitreden, also hier der optische Befund:
Baguette mit Sauerteig aus dem Thermomix

Zum Vergleich z.B. Au Levain, s. Abbildung ganz unten auf der Seite – ich gebe zu, da geht noch was…

So, jetzt ändere ich den Namen vom bisherigen Rezept auf  “unglaublich lecker” und stelle dann dieses hier rein unter “fast schon authentisch” – man muss ja realistisch bleiben. Ich denke hiermit ist auf jeden Fall schon eine gute Balance zwischen Aufwand und Ergebnis gegeben, sicher noch auszubauen…
Und HIER ist das neue Rezept.

Lauter süße Sachen

Dieses Wochendende sind wir bei Schneeregen einfach mal nicht vor die Tür gegangen, sondern haben stattdessen mit unserem Thermomix viel zu viele süße Sachen gezaubert: Germknödel mit Vanillesoße, Apfel-Grieß-Quark-Auflauf und Haselnusskuchen. Lecker! (Morgen müssen wir dann aber mal wieder vor die Tür gehen.)

Seife selbstgemacht

Selbstgemachte Seife aus dem ThermomixSchon länger angekündigt, vor zwei Wochen bereits ausprobiert und jetzt endlich veröffentlicht: unser Rezept für Orangenseife. Der Thermomix ist wirklich eine große Erleichterung, weil er das Rühren übernimmt, was manchmal Stunden dauern kann.

Geschenkideen: Selbstgemachtes aus dem Thermomix

So, bevor wir uns daran machen, endlich das Seifenrezept reinzustellen (ist leider doch etwas komplizierter), hier noch kurz ein paar schnelle Geschenke für unsere kulinarisch interessierten Freunde/Verwandte – zwei selbstgemachte Gewürzmischungen und die Suppenpaste:

- Mediterranes Kräutersalz: Grobes Meersalz mit getrockneten Kräutern aus unserer Kräuterspirale, in diesem Fall Rosmarin, Thymian, Salbei, Estragon, Minze, Borretsch. Einfach Salz mit getrockneten Kräutern bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern und in Gewürzstreuer abfüllen (oder relativ grob lassen und in eine Mühle füllen)
- Zitronen-Rosmarin-Pfeffer: Schale von mehreren Zitronen dünn abschälen und entweder an der Luft oder im Dörrgerät trocknen. Zusammen mit ebenfalls getrockneten Rosmarin und schwarzem Pfeffer grob zerkleinern und abfüllen.
- Unsere Suppenpaste (s. Tipps und Tricks) füllen wir in schöne, kleine Einmachgläser (oder der Optik wegen in dunkle Gläser) und verschenken sie an Hobbyköche. Es gab schon die ersten Nachbestellungen… Das Gute ist, dass man in recht kurzer Zeit eine große Menge herstellen und viele Leute beglücken kann.

Risotto Maximalmengentest

Gestern haben wir (u.a. für Weihnachten) jetzt endlich mal die maximal mögliche Risottomenge für den Thermomix ausprobiert. Bisher haben wir immer höchstens 300g Reis gemacht, diesmal – wie immer das Hauptgemüse separat in der Grillpfanne gegart – waren es 500g. Und das geht gerade so.
Mengen waren ca. folgende (Zubereitung s. Grundrezept):
1 kl. Knoblauchzehe, 2 kleine Zwiebeln
1 Essl. Olivenöl
1 kleine Pastinake (statt wie sonst Sellerie, war diese Woche in der Gemüsekiste)
500g Arborio-Reis
150g Weisswein (verdampft großteils)
Ca. 1.2 l Brühe (mit 1.5 Essl. Suppenpaste)
Pfeffer, Salz, Zitronenschale, etwas Zitronensaft

Während des Kochens haben wir aus Timinggründen immer mal wieder ausgeschaltet und den Reis quellen lassen. Die Sorge, dass es danach mit dem Rühren schwierig wird, ist nicht komplett unbegründet, aber wir haben in diesem Fall etwas Brühe übrig gelassen (so 150g) und zum Schluss von oben dazugegeben, außerdem zwischendurch ein paar mal mit dem Spatel von Hand umgerührt. In jedem Fall beobachten, damit es nicht unten zu weich wird und oben noch al dente bleibt.
Gemüse, hier Zucchini, separat in 1 Essl. Öl, ggf. noch mit etwas Knoblauch anbraten (wg. einem Weißheitszahnpatienten in dünne Streifen geschitten und relativ weich gebraten), beim Vermischen noch etwas frische Minze dazugeben.
Wir waren fünf Erwachsene, es gab noch Brot mit Kräuterbutter und Salat und das Risotto als Hauptgericht - und es blieb Einiges übrig.  Als Beilage reicht das auf jeden Fall für sieben bis acht Leute, je nach dem was es noch gibt auch für mehr.

Adventsmenue-Ideen: Stille Nacht…

Wie immer sind wir gar nicht mehr sooo früh dran wie geplant. Aber es ist ja immer wieder das selbe, man ist irgendwie doch im Stress.

Insofern hier schonmal der aktuelle Stand des Weihnachtsmenues, Schwerpunkt sind Komponenten, die man gut vorbereiten kann, um dann Heilig Abend so wenig wie möglich zu tun zu haben.

Vorspeisen:
- Kräuter(Thymian-Zitronen)butter (vorbereiten und am besten schon in einem schönen Glasbehälter tischfertig einfrieren, geht auch mehrere Wochen im Voraus – unsere ist schon seit einer Woche im Gefrierfach)
- Mehrerlei Sorten Brot (wir machen Ährenbaguettes natur, mit Walnüssen und, wie neulich ausprobiert, mit 1 Chilschote, einer Hand voll getrockneten, eingeweichten Tomaten und 2 Essl. abgetropften Kapern).
- ein bis zwei andere Aufstriche, z.B. Alioli und Hummus. Kann man alles mindestens einen Tag vorher zubereiten.

Hauptgericht:
- Normalerweise das Einzige, wo der Thermomix weniger zum Einsatz kommt. Dieses Jahr kommt in jedem Fall etwas in den Ofen bzw. in den Bräter, wir sind noch nicht ganz schlüssig ob Ente, Pute, Lamm oder Hähnchen. Auf jeden Fall mit mediterranen Kräutern und halben Zitronen, das macht wenig Arbeit und schmeckt immer sehr gut.

Ideen für Beilagen/Zwischengänge:
- Risotto, z.B. mit Pilzen, Kürbis oder Radicchio
- Alternativ zu Risotto, aber etwas aufwändiger: Gnocchi, kann man einen Tag vorher zubereiten und am Abend selbst in (Salbei-) Butter schwenken und warm machen
- Gemüsepuffer mit etwas Lachs und Zitronensauerrahm
- Feldsalat (oder gemischte Wildkräuter, bunter Mangold o.ä.) mit “bunten” Kirschtomaten, Walnüssen, Gojibeeren und “Mangonaise” (eine relativ feste Salatsauce mit gefrorenen Mangostückchen, Senf, etwas weißem Balsamessig, Olivenöl, Pfeffer, Salz – passt sehr gut zu den Walnüssen und (ggf. etwas eingeweichten) Gojibeeren, die es mittlerweile in fast jedem Reformhaus gibt)

Suppe: 
steht noch nicht ganz fest, kommt darauf an ob bis nächste Woche alle Kürbissuppe nicht mehr sehen können. Ist ansonsten ein großer Favorit. Was auch sehr lecker lieblich und à la Saison ist, ist Pastinakensuppe. Die haben wir heute gekocht (nach Grundrezept, mit sehr wenig Öl Zwiebel angebraten, Pastinaken, Suppengrundstock + Wasser, 1 Essl. Haferflocken, 1 MB Milch und zusätzlich etwas Zitronensaft und -schale. Ansonsten gibt es natürlich immer noch das Sternerezept für Kerbel(oder andere Kräuter)schaumsüppchen, etwas feierlicher in der Anmutung.

Und für Viele das Wichtigste (wenn noch was reingeht…), das Dessert
- Zabaglione: einfach aber wirkungsvoll wenn mit etwas frischem Obst wie z.B. Feigen oder Ananas dekoriert, man kann auch von Anfang an Zimt dazugeben als weihnachtliche Variante. Vorbereiten kann man immerhin die Mengen, d.h. alles schon im Voraus abwiegen, so dass man nichts mehr rauskramen muss sondern einfach nur die Eier aufschlagen (die bewahren wir nicht gern offen auf) und Wein und Zucker, ggf. Gewürze in den Thermomix geben.
- Auch immer lecker: Eis aus gefrorenen Früchten, ggf. auch weihnachtlich gewürzt, z.B. Pflaumen mit Lebkuchengewürz oder Banane mit Spekulatius, dazu z.B. weisse Schokoladensauce. Das Eis kann man auch schon vorbereiten und direkt in Eiswürfelbehälter füllen und nach dem Hauptgericht kurz im Thermomix zerkleinern und cremig rühren.
- Wer mehr Zeit (oder eine geräumige Küche und viele Helfer hat), ist mit Soufflés  oder auch “Pudding” aus dem Varoma auch sehr gut dabei. Dabei muss man aber gut planen, da sie relativ lange brauchen (und in der Zeit den Thermomix blockieren) und am besten frisch schmecken. Ggf. kann man sie ausnahmsweise auch in einer “Fettpfanne” im eh schon heißen Ofen zubereiten.
- Gut im Voraus (mehrere Tage, ggf. einfrieren) zuzubereiten sind Brownies, die mit Vanilleeis einen sehr leckeren Nachtisch ergeben.
- Zum Kaffee (viel später) ist es natürlich nett, noch ein paar kleine süße Häppchen zu reichen, z.B. Vanilletrüffel, Mini-Muffins oder ein paar Kekse wie z.B. Zimtsterne oder Cantuccini

So, das ist erstmal die weitere Auswahl. Wir bleiben dran und freuen uns über Ideen, Feedback, eigene Pläne oder Erfahrungen auf der Suche nach dem perfekten, stressarmen Festtagsessen!

Geniale Tipps zum Thema Baguette

Wie formt man Baguettes – wir waren ja auf unsere Ährenbaguettes schon ganz stolz… So macht es der professionelle französische Baguettebäcker: Video von www.Boulangerie.net

Und hier eine gute Beschreibung zum Thema “Einritzen” – wie man die Schnitte genau platziert. Von www.wildyeastblog.com

Zum Verschenken fast zu lecker: Vanilletrüffel

Dieses leckere  Trüffel-Rezept mit Bourbon-Vanillemark lässt sich sehr schnell herstellen, weil man nicht rollen muss. Bereits nach knapp zwei Stunden im Kühlschrank sind sie fertig. Die wird es bei uns bis Weihnachten bestimmt noch öfter geben…

Vanilletrüffel aus dem Thermomix

Noch ein Plätzchentest – Zimtsterne

Zimtsterne aus dem ThermomixEin Plätzchenrezept, das wir jetzt das erste Mal ausprobiert haben. Definitiv ein Liebling, weil es superschnell geht und das Ergebnis wirklich klasse ist. Wir haben für Teig und Glasur Rohrzucker genommen, wodurch wir die Zuckermenge etwas reduzieren konnten. Der Geschmack ist klasse.